Ende der 1930er Jahre arbeitet ein junger Mathematiker auf einem versteckten Landsitz in Südengland an einem Wettlauf gegen die Zeit. Alan Turing ist damals bereits ein bekanntes Genie. Seine Aufgabe: ein Rätsel knacken. Im Zweiten Weltkrieg nutzt das deutsche Militär die Enigma, eine Chiffriermaschine, um verschlüsselte Botschaften auszutauschen. Wer den Code kennt, weiß alles über Strategien, Truppenaufstellungen oder wichtige U-Boot-Standorte der deutschen Wehrmacht. Zusammen mit Mathematikern und Linguistik Experten untersucht Alan Turing monatelang abgefangene Botschaften. Dabei entwickelt er die sogenannte Turing-Bombe, die tausende der möglichen Lösungen in kurzer Zeit testen kann.

Der Knackpunkt ist ein Wetterbericht. Denn mit ihm entdeckt Turing eine Schwachstelle in den geheimen Nachrichten der Deutschen. Jeden morgen schicken sich die Soldaten zur gleichen Zeit das Wetter – mit vorhersehbaren Worten. Damit haben Turing und sein Team Anhaltspunkte für den Enigma-Code. Am 17. Januar 1940 wird die erste Enigma-Nachricht geknackt! Danach laufen die Turing-Bomben Tag und Nacht, um deutsche Militäreinsätze vorherzusehen.

Mit einem geknackten Code hat Alan Turing das Kriegsende schätzungsweise um 2 Jahre verkürzt. Und einen Grundstein für die Computerentwicklung im 20. Jahrhundert gelegt.