Zweisam einig: Nostalgische Rezepte für zwei Löffel.

Dinner for two

Weihnachten ist die Spitze des Nostalgie-Eisbergs. Vom Kerzenlicht über Plätzchenduft und Bratensauce bis hin zur Kitschmusik holen uns die Feiertage direkt zurück in die Nostalgie. Wieso also nicht zu zweit in schönen Erinnerungen schwelgen?

Also macht’s euch gemütlich und genießt diese Rezepte für zwei. Die Rezepte findet ihr hier im PDF.

 

Ein ganzes veganes Nostalgie-Menü in einer Bowl.
 

Zu Weihnachten gehört von allem ein bisschen: Herzhaftes und Süßes, Trubel und Stille, Lichterglanz und Nacht. Diese Bowl vereint deshalb direkt das komplette Menü. Spart euch Zeit, aber nie den Genuss!

 

Erkams Tipp: Tobt euch schon beim Charcuterie Board aus!
 

An den Feiertagen stehen Be­zie­hungen im Vordergrund. Und auch wenn ihr nur zu zweit seid, dürfen Buffets, Snackteller und auch Charcuterie Boards nicht fehlen – damit ihr euch stärken könnt, wann immer ihr wollt. Versucht mal, eure Häppchen und Amuse-Gueules nicht im schnöden Kreis anzuordnen, sondern als Stern oder Tannenbaum. Diese Details katapultieren mich direkt in die Kindheit zurück, in denen jede Kleinigkeit magisch war.

 

Nikis Tipp: Fondantkartoffeln als Star der Show.
 

Wenn ich für zwei Teller koche, soll’s auch doppelt so gut schmecken. Ich lass mich natürlich nicht lumpen und zaubere am liebsten diese Schmelzkartoffeln, die immer überraschen. Knusprig-kross und fluffig-weich zugleich – das vielleicht Beste, das einer Kartoffel passieren kann.

Leos Tipp: Lasst die Gläser mit einem French 75 klirren!
 

Bei French 75 werde ich ganz nostalgisch, weil ich an all die Feste mit Freund*innen denke, bei denen wir diesen Drink schlürften. Ihr braucht pro Glas 3 cl Gin, 2 cl frischen Zitronensaft, 1 cl Zuckersirup, Champagner und Cocktailkirschen. Kühlt euer Glas vorher gut. Dann Gin, Saft und Sirup mit Eiswürfeln shaken, ins Glas geben, mit Champagner auffüllen und mit einer Kirsche garnieren. Auf euch!

 

Sandras Tipp fürs Ambiente: einfach mal lockerlassen.
 

Zur Nostalgie gehört auch Wertschätzung. Der Blick durch die rosarote Vergangenheitsbrille, der Wunsch nach Früher. Irgendwie war’s als Kind alles ein bisschen einfacher, oder? Deshalb wünsche ich euch im Namen des ganzen A-Teams, dass ihr bei allen Feierlichkeiten, vor allem denen zu zweit, ein wenig loslassen könnt. Denn das ergibt das schönste Ambiente. Verabschiedet euch von den perfekten Weihnachten und denkt zurück an all die früheren Feiertage, an denen auch nicht alles rund lief. Angebranntes Essen, verfehlte Geschenkideen, der umgestürzte Baum – zum Glück kann man im Nachhinein ja über das meiste lachen. Und irgendwann könnt ihr auf diese Weihnachten zu zweit zurückblicken und wieder neue Nostalgie spüren. The Circle of Christmas.

Jannes Tipp: Nostalgie schamlos feiern, auch bei der Musik.
 

In der Beratung ist klar: Emotionen geben beim Umgang miteinander den Ton an. Das gilt offensichtlich auch für Musik. Denn wenige Dinge evozieren so viel Nostalgie wie Gerüche und Töne. In meiner Familie zum Beispiel laufen an den Feiertagen die Godewind-CDs rauf und runter – schon beim ersten norddeutsch angehauchten Takt bin ich komplett im Weihnachtsmodus. Denkt dran: Hier gibt es keinen Cringe. Die Musik, die euch glücklich macht, ist nie zum Schämen. Erst recht nicht an Weihnachten.

 

Julians Tipp: Nichts geht ohne Küchl. Oder, wie man hier sagt: Krapfen.
 

Küchl dürfen für mich an den Feiertagen nicht fehlen. Diese Tradition habe ich mir aus meiner Heimat Bayern dabehalten und empfehle sie allen, die Nostalgie bei jedem Bissen schmecken wollen. Ein Tipp: Geht ans Ausbacken systematisch dran und bewahrt kühlen Kopf.

Janas Tipp: Immer das richtige Heißgetränk wählen.
 

Küchl, Kardamom und Kakao – die Kombi kommt einfach gut an. Für Kardamomkakao der Königsklasse braucht ihr Milch nach Gusto, 3 grüne Kardamomkapseln, 1 TL Butter (gesalzen oder ungesalzen), 2 TL gehackte dunkle Schokolade und ½ TL Vanilleextrakt. Lasst die Milch in einem Topf mit dem Kardamom für 10 Minuten köcheln. Währenddessen lasst ihr in einem anderen Topf die Butter mit der Schokolade schmelzen und verrührt sie sorgfältig. Lasst die heiße Milch in diesen Mix hineinlaufen und rührt dabei kräftig. Ist alles vermengt, nehmt ihr den Topf vom Herd, holt den Kardamom aus der Milch, rührt die Vanille ein und serviert den Kakao sofort. Happy Sipping!

 

Lucas Tipp: Gesztenyetorta für ungarisches Feiertagsflair.
 

In Ungarn vergeht kein Weihnachten, ohne dass Gesztenyetorta serviert wird. Die Kastanientorte ist für mich der Inbegriff von Nostalgie. Reich geschmückt oder minimalistisch dekoriert? Hauptsache, die Kastanien kommen durch. Wir wünschen guten Appetit. Oder: Jó étvágyat!

Sebastians Tipp: Nehmt euch Zeit für Filmkunst.

 

Die Feiertage sind bei Cineast*innen besonders beliebt, um ihrem Hobby ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen zu können. Beim Filmabend zu zweit dürfen „Das Leben des Brian“, „Manche mögen’s heiß“ und ganz besonders „Stirb langsam“ nicht fehlen. Denn: „Wenn der Weihnachten immer so feiert, möcht’ ich mal zur Silvester-Party eingeladen werden."

Menüs für einen oder mehr Teller gesucht? Hier entlang!

Dinner for more

Dinner for one