Die Gruppe am Tisch: Opulente Rezepte für viele Löffel.

Dinner for more

An den Feiertagen kann man endlich mal richtig auffahren. Nicht nur auf die Skihütte, sondern auch in Sachen Opulenz. Fünf-Gänge-Menü, die guten Kerzenhalter, die feine Garderobe, die beste Gesellschaft.

Mehr ist mehr – gilt nicht nur für Feiertagsgrüße und Liebe, sondern auch für diese Rezeptideen ab 4 Personen. Die Rezepte findet ihr hier im PDF.

 

Vanitys Tipp: Gastfreundschaft beginnt bei der Begrüßung.
 

Als Director of Client Service habe ich da einige Tricks im Ärmel: Zum opulenten Menü darf ein kühler Drink nicht fehlen. Damit der den Ton für den restlichen Tag setzt, muss er schon optisch überzeugen. Aus einem schnöden Eiswürfel wird ein eigenes Dekoelement, wenn man Thymianzweige und Cranberrys mit einfriert und zum (alkoholfreien) Sekt oder Champagner serviert.

 

Dann groß starten: Crème Brulée vom Ziegenkäse mit apfeligem Feldsalat.
 

Wir beginnen mit einem Rezept, das eure Gäst*innen staunen lassen wird. Ist Crème Brulée sonst nicht süß? Wie apfelig kann ein Dressing sein? Wie wird aus so simplen Zutaten ein so komplexes Gericht?

 

Laras Tipp: Traut euch mehr!
 

Manchmal winkt auch zu Hause die sprichwörtliche Extrameile. Wer sie geht, übertrifft Erwartungen – und das tut die gesamte Auswahl hier ja eh. Für die Crème Brulée solltet ihr mal Granatapfelkerne statt (oder zusätzlich zu) Cranberrys probieren, außerdem Trauben im Salat. Wieso nicht auch noch Ziegenkäse in den Salat krümeln? Hier ist Neugier das A und O. Und: hmmh!

Das Centerpiece: Veggie Wellington.
 

Dieser Weihnachtsbraten trägt ein Blätterteigkleid und verwandelt sich so von einem fleischlastigen Hauptgericht zu einem wahrgewordenen veganen Traum. Macht viel her, aber gar nicht so viel Arbeit!

 

Julias Tipp: Das visuelle Centerpiece selbstbauen.
 

Bei einem so aufwendigen Menü muss die Deko mithalten – aber der Tisch ist schon voll. Manchmal sollte man deshalb nicht in der Mitte, sondern über den Dingen schweben: Aus ein paar Holzstäben baut ihr ein Gerüst, das einer Kleiderstange ähnelt und das ihr einmal quer hoch oben über euren Tisch spannt. Behängt es mit Tannenzweigen, Girlanden und Lichterketten. Und freut euch über anerkennende Blicke.

 

Wiebkes Musiktipp: Auch die Playlist darf glänzen!
 

Bei der Beratung dreht sich alles um Kundenbedürfnisse. Da ist der Sprung zur perfekten musikalischen Untermalung nicht weit. Bei uns laufen dieses Jahr folgende Tracks:

Mareikes Tipp: Lotuszwiebeln für Deko und Snack in einem.
 

Falls ihr nicht ganz so hoch greifen, aber trotzdem einen Augenschmaus zeigen wollt, sind diese Lotuszwiebeln genau richtig. Ihr nehmt 2-3 rote und weiße Zwiebeln, 70 ml Olivenöl, 6 EL Balsamico-Essig, Meersalz und weißen Pfeffer, 2 EL Kapern, 1 EL gehackte Petersilie und, wer hat, Korianderblüten. Einfach Backofen auf 220 °C vorheizen, die Wurzeln der Zwiebeln abschneiden und dann so vierteln, dass 8 Keile entstehen – also den Boden nicht durchtrennen! Öl und Essig verquirlen, damit die Zwiebeln von außen einreiben und sie dann in eine Auflaufform legen. Gebt noch mehr von der Mischung auf die Schnittflächen und die Innenseite der Zwiebeln, dazu Salz und Pfeffer. Mit Alufolie abdecken, 20 Minuten lang garen, Folie abnehmen und nochmal 10 Minuten backen. Mit Kapern, Petersilie und Blüten servieren. Macht was her!

 

Bastians Tipp (und Eigenkreation!): Ent-spannte Entenbrust mit Spekulatius-Nuss-Crunch, weihnachtlichem Rotkohlsalat, Polentatalern und Rotweinsauce.
 

Wenn man Würstchen und Kartoffelsalat umschiffen und stattdessen groß und klassisch auffahren möchte, bedeutet das zu Weihnachten immer: Aufwand, Stress, À-la-minute-Arbeiten und mindestens drei Herdplatten zu wenig. Ich entschlacke das lieber, bringe Besinnlichkeit in die Küche und ent-spannte Ente inklusive Köch*in auf bzw. an den Tisch. Übrigens: Das meiste lässt sich schon am Vortag vorbereiten.

 

Maxys Tipp: Punsch darf auch international sein!
 

Auch beim Weihnachtsfavoriten, dem Punsch, darf es mal etwas wilder zugehen. Ihr nehmt euren Lieblingsrum, 2 Stangen Zitronengras, 5 cl naturtrüben Apfelsaft, ¼ TL gemahlenen Zimt, 2 TL Honig, 150 ml Ginger Beer und Eiswürfel. Zuerst gebt ihr den Rum in eine große Flasche, zerdrückt das Zitronengras und lasst es im Rum für 24 Stunden ziehen. Dann Rum, Saft, Zimt, Eis und Honig im Glas verrühren, mit Ginger Beer auffüllen und servieren. Noch eine Zimtstange oder Zitronengras dazu et voilà!

 

Für Knistermomente: Apple Crumble mit Pinienbiskuit und Pop Rocks.
 

Natürlich lassen wir uns beim Dessert nicht lumpen. Hier setzen wir auf opulenten Pinienbiskuit mit Apple-Crumble-Topping, der mit Knisterpulver (Pop Rocks online bestellen!) bestäubt wird, an Sahneeiscreme – ein Erlebnis für alle Sinne!

Svens Tipp: Opulenz darf man auch schmecken.
 

Man würde meinen, ich könnte es kaum erwarten, an den Feiertagen die Strategiebrille endlich auch mal abzulegen. Aber so ganz klappt das nicht immer. Der Biskuit beispielsweise schmeckt mit 75 g Macadamianüssen statt Pinien sogar noch edler, mit Erdbeerkompott erhält die Eiscreme noch mehr Dimension, zusätzlich zu den Äpfeln geben Birnen dem Dessert eine schöne Note. Eurer Fantasie als Gastgeber*innen sind kaum Grenzen gesetzt.

 

Oh, what fun: Vorhang auf für Jingle Juice!
 

Die Gläser sind schon wieder leer? Kein Problem – solange ihr diesen Jingle Juice parat habt. Ihr könnt ihn sogar am Vortag schon kaltstellen und frisch mit Prosecco aufgießen. Eine Sorge weniger!

In die Vollen gehen mit diesen Snacktellern.
 

Gastgeber*innen wissen um die Magie von kreativ gefüllten Naschtellern, von denen sich alle immer wieder bedienen können. Und wie zaubert man besonders viel Feierlichkeit? Mit der richtigen Deko! Hier deshalb unsere Ideen für pikante Tannenbaum-Eier, gesunde Zauberstäbe und Santa Bananas.

 

Lenas Tipp: Kurz die Kameras zücken …
 

… und dann wieder weglegen! Klar will man zwischendurch ein paar schöne Momente und Menüs für die Ewigkeit (oder zumindest die Camera Roll) festhalten. Aber die Feiertage eignen sich optimal für ein Digital Detox. Das Internet wird auch nach Weihnachten noch da sein.

 

Cin cin: Zeit für einen Granatapfel-Mule!
 

Unser Menü braucht natürlich die passende Getränkebegleitung. Mit dieser Mule-Variante bleibt’s feierlich – und ihr beeindruckt eure Mitfeiernden.

Menüs für einen oder zwei Teller gesucht? Hier entlang!

Dinner for one

Dinner for two