Der Aclewe Guide für die Mittagspause - es geht weiter.

von Helen Graap & Josina Hüsemann / 4. August 2016
Der Aclewe Guide für die Mittagspause - es geht weiter.

Fehlt euch in der Mittagspause auch oft die Inspiration und wisst ihr nicht, was ihr essen sollt? Ihr wollt nicht schon wieder einen Döner von nebenan oder ein belegtes Brötchen vom Bäcker? Wir wollen neues probieren und Abwechslung in die tägliche Pausenzeit bringen. Dazu begeben wir uns auf kulinarische Entdeckungsreise rund um den Eigelstein und geben euch jede Woche einen leckeren Tipp.

9. Entdeckung: Veganland Cigköfte

Für diejenigen, die bei türkischer Küche automatisch an „Döner“ denken, haben wir heute eine köstliche Abwechslung parat: Cigköfte. Traditionell wird Cigköfte aus gehacktem, fettarmem Lammfleisch zu Bällchen verarbeitet. Die Kölner Veganland Imbisse haben sich jedoch auf die vegetarische Version spezialisiert: Diese besteht aus Weizen, Tomatenmark, gemahlenen Chilischoten und verschiedenen Kräutern und Gewürzen.

Die Kombinations- und Serviermöglichkeiten sind zahlreich. Ob als Dürum/Wrap, Burger oder schlicht serviert mit einem Salat, die Cigköfte überzeugt mit ihrer Würze, die man schon beim betreten des Lokals in der Nase spürt. Für Bastler bietet das Veganland Pakete an, wo das „Lavasch Brot“ nach belieben selbst belegt werden kann. Natürlich erhält man im Veganland auch weitere Klassiker der türkischen Küche wie Falafel oder gefüllte Bulgurklöße. Allerdings konnte uns die Cigköfte geschmacklich mehr überzeugen. Diejenigen, die noch nie Cigköfte gegessen haben, durften zunächst probieren.

Keep rollin, rollin, rollin... Für uns gab es zweimal den Sojabohnen Dürüm und das Paket-2 zum Selbstbelegen. Sojabohnen zählen zu den Hülsenfrüchten und sind besonders nährstoffreich. Zur Erfrischung gab es den obligatorischen Ayran. 

Das Veganland legt besonderen Wert auf Frische und die Gerichte werden optional mit einem selbstgemachten Dressing serviert. Auf Wunsch gibt es mit einer ausgepressten Zitrone den spritzigen Kick Vitamin C. 

Unser Tipp: Unbedingt zum Dürum oder Salat das Granatapfel-Dressing probieren  - erfrischend fruchtig! 

Außer am Eigelstein findet man das Veganland auch in Ehrenfeld, Mülheim und Nippes.

Preise: 2,50 – 8,50 €

http://www.veganland-world.de/

Weidengasse 27 50668 Köln


8. Entdeckung: LADEN EIN

„LADEN EIN“ – das ist das Pop-up-Restaurant im Agnesviertel. Alle 14 Tage lädt hier ein anderes Restaurant im hippen Ambiente auf ein neues Geschmackserlebnis ein. Bei unserem Besuch waren die „Bánh Mì Brothers“ zu Gast.

„Bánh Mì“ – das sind französisch-vietnamesische Sandwiches, wahlweise gefüllt mit saftigem Fleisch oder würzigem Tofu, verfeinert mit exotischen Gewürzen wie Koriander und Zitronengras sowie einer Sauce on top. Klingt nicht nur lecker – ist es auch! Jedes Bánh Mì wird vor den Augen des Gastes frisch zubereitet und belegt.

Unsere Wahl fiel auf das BBQ-Chicken und das Pork Belly Bánh Mì sowie die vegetarische Variante. Für die Mittagspause gibt es von 12 – 15 Uhr ein kleines Menü, bestehend aus einem Bánh Mì nach Wahl, einem kleinen Mango-Tomaten Salat im Glas und einem Getränk, für insgesamt 10,00 €. Ein original vietnamesischer Eiskaffee rundete unser Menü ab – herrlich erfrischend und lecker. Doch nicht nur geschmacklich überzeugen uns die „Bánh Mì Brothers“ – neben hochwertigen Produkten legt das Team auch Wert auf soziales Engagement und hilft in Kooperation mit den Freunden der Kölner Straßen e.V. Bedürftigen in Köln. 

Unser Tipp: Unbedingt auch die selbstgemachte Limo probieren!  

Preise: 3,80 – 8,70 €

http://www.banhmibrothers.de/
http://www.laden-ein.com/ 

Blumenthalstraße 66, 50668 Köln


7. Entdeckung: Samido Café & Art

Wo eben noch Marit Larsen eine kleine Akustik-Session hielt, empfängt uns Besitzer Omid nun gut gelaunt in seinem Café zum Lunch. Das Samido verbirgt sich in einer kleinen Seitenstraße am Hansaring und überrascht mit interessantem orientalischen Interieur. Zur Auswahl stehen einem verschiedene Salate, Paninis und ein täglich wechselndes Tagesgericht – und alles stets hausgemacht! Wir probieren das Panini mit Tomate und Mozzarella sowie das mit Thunfisch, den Salat mit Hähnchen und das Tagesgericht: Hähnchengeschnetzeltes mit Reis. Zum Tagesgericht gibt es genau wie zum Panini einen Beilagensalat.

Wir sind wirklich von allem begeistert: Man schmeckt, dass die Gerichte frisch sind und mit Liebe zubereitet wurden. Omid ist mit seiner offenen Art stets für einen Plausch zu haben und erzählt uns, was das Samido noch alles zu bieten hat: zum Beispiel das Erlebniskochen DeWok (vorherige Anmeldung notwendig). Hier kann man gemeinsam mit Freunden und Familie an einem Tisch verschiedene Gerichte nach eigenem Geschmack zubereiten. Jeder bekommt dazu einen kleinen Mini-Wok und viele verschiedene frische Zutaten. Das wollen wir auf jeden Fall auch mal ausprobieren!

Unser Tipp: Nicht nur zu Mittag lohnt sich ein Besuch im Samido. Nachmittags gibt es hier auch leckeren Schokokuchen und köstlichen Cappuccino.

Preise: 4,90 – 9,50€

www.samido.de

Ritterstraße 50, 50668 Köln 


6. Entdeckung: Pizzeria La Venezia

Auch ohne Rotwein und Kerzenschein lecker! Mit La Venezia holen wir uns regelmäßig ein kleines Stück Italien in die Aclewe Halle. Direkt auf dem Eigelstein werden hier leckere Pizzen frisch belegt und im Holzsteinofen gebacken. Ob Pizza Hawaii, Funghi oder Tonno – bei La Venezia findet jeder seine Lieblingspizza. Und die schmeckt selbst aus dem Karton noch wie vom Porzellanteller!

Der Boden ist dabei perfekt gebacken, der Belag nicht zu viel und nicht zu wenig. Durch den schnellen Lieferservice muss man an verregneten Tagen – oder wenn mal eine Nachtschicht eingeschoben werden muss – das Büro nicht verlassen und kann seine Pause voll und ganz genießen!

Unser Tipp: Probiert doch mal die gefüllten Pizzabrötchen mit Spinat und dazu einen gemischten Salat mit Balsamico-Dressing!

Preise: 3,50 – 8,50 €

www.lavenezia-koeln.de

Eigelstein 67, 50668 Köln


5. Entdeckung: Die Suppenbar

Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe .... wow, ist die lecker. In der Suppenbar wird jeder satt und so stimmen wir uns mit Gundas Suppenkreationen auf die herbstliche Ungemütlichkeit ein.

Die Suppenbar liegt direkt im Herzen von Köln, zwischen Zeughaus und der Nord-Süd-Fahrt. Hier wird man mit Köstlichkeiten aus aller Welt verwöhnt und abwechslungsreich ist es noch dazu. Jede Woche kommen frische neue Gerichte ohne Konservierungsstoffe und andere künstliche Zusätze auf die Speisekarte, also 100% gesund. Unser Favorit ist diesmal die Afrikanische Linsensuppe, die übrigens nicht nur leicht scharf, sondern auch vegan gekocht wird. Brot gibt es gratis dazu. Wer kein Freund von Suppen ist, kann alternativ auch noch zwischen Eintopf, Salat oder Quiche wählen.

Ihr habt bisher noch keine gesunde Alternative zu Fastfood gefunden? Probiert doch mal die Suppenbar. Hier seid ihr bestens aufgehoben und schlaft danach auch garantiert nicht vor Erschöpfung am Arbeitsplatz ein.

Unser Tipp: Sollte der Hunger mal besonders groß sein, gibt es auf Wunsch noch einen Löffel Reis in die Suppe. 

Preise: 4,50 – 8,00 €

http://www.diesuppenbar-koeln.de/

Komödienstr. 99, 50667 Köln


4. Entdeckung: Weltmeister Köln

So eine richtig gute Currywurst mit Pommes hat schon etwas, deswegen machten wir uns heute auf den Weg zum Weltmeister direkt am Ebertplatz. In dem roten Lokal, welches einem schon von weitem entgegen leuchtet, gibt es eben auch nur drei Gerichte: Bratwurst, Currywurst und Pommes (inkl. Ketchup oder Mayo) – und alles schmeckt wirklich richtig gut! Bekannt wurde der Weltmeister als klassischer Imbisswagen und ist nun mit seinen beiden Lokalen am Ebertplatz und Mediapark sesshaft geworden. Mit der umlaufenden Theke, Barhockern, offenen Fronten und Fototapete fühlt man sich aber trotzdem, als säße man an der frischen Luft. Die mobilen Wagen sind zudem immer noch auf der Venloer und Aachener Straße im Einsatz und auf Mietanfrage auch auf privaten Veranstaltungen. 

Wir finden, so ab und zu kann man sich so eine Wurst mit Pommes schon gönnen. Das Team ist freundlich und schnell, die Pommes knusprig und die Wurst optimal gegrillt!

Unser Tipp: Auch an kalten Tagen zu empfehlen – durch das Kaminfeuer wird es nie frisch! 

Preise: 2,00 – 2,50 €

www.weltmeister-koeln.de

Ebertplatz 9 / Ecke Neusser Strasse, 50668 Köln


3. Entdeckung: Thai Imbiss

Dieser Thai Imbiss direkt am Eigelstein ist bei uns wirklich zum Klassiker geworden. Es vergeht keine Woche, in der wir uns dort nicht ein leckeres Reis- oder Nudelgericht zur mittaglichen Pause holen. So waren wir auch heute wieder dort, denn bei schönem Wetter kann man entspannt in den nahegelegenen Park am Ebertplatz schlendern und sein Essen im Freien genießen. Beim thailändischen Picknick erscheint einem der etwas skurrile Park auch gleich eigentlich ganz schön. Beim Thai Imbiss am Eigelstein werden alle Gerichte immer frisch zubereitet, das Personal ist stets freundlich, die Portionen riesig und alles geht super flix, sodass man auch nie lange warten muss. Und gekocht wird komplett ohne Glutamat und Zusätze! 

Die Auswahl an Gerichten ist zudem so groß, dass es schwer fällt, sich zu entscheiden. Deswegen hier unsere Lieblingsgerichte zur Inspiration: Pad Thai (Thailändisches Nationalgericht: pfannengerührte Reisnudeln mit Sojasprossen, Erdnüssen, Ei und Lauch), Gaeng Massaman (Gelbes Curry mit Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Kokosmilch und Erdnüssen) und Gaeng Daeng (Rotes Curry mit Zucchini, Basilikum, Paprika, Auberginen, Bambus, grünen Bohnen und Kokosmilch). Immer lecker ist natürlich auch Kauw Pad: gebratener Reis oder gebratene Nudeln mit Gemüse, Eiern und Lauch.

Unser Tipp: Wenn ihr’s wirklich scharf mögt, lasst euch die scharfe Soße des Hauses direkt mit in die Pfanne mischen!

Preise: 3,00 – 7,50 €

Eigelstein 114, 50668 Köln


2. Entdeckung: Freddy Schilling

Zugegeben, so ein Burger ist nicht das leichteste Mittagsessen, aber ab und an kann man sich ja schon was gönnen. Das dachten wir uns heute Mittag und machten uns auf zu Freddy Schilling direkt am Eigelstein. Von einer Entdeckung kann man in diesem Fall eigentlich nicht mehr sprechen, denn die Hamburger Manufaktur hat sich in Köln schon fest etabliert. Kein Wunder, denn die hausgemachten Burger aus nachhaltig erzeugten Rohstoffen und auf Lavakohle gegrillt schmecken wirklich unglaublich gut! Alle Soßen sind außerdem hausgemacht und die Burger-Brötchen täglich frisch gebacken. Und auf der Terrasse am Eigelstein kann man wirklich schön sitzen und es sich gut gehen lassen.

Bei uns kamen Tante Tiziana (ein Burger mit Rauke, Parmesan, gratinierter Tomate & würziger Soße), Freddys Favorit (ein klassischer Hamburger mit Salat, Tomate, frischer Gurke, angebratenen roten Zwiebeln & Kölner Ketchup) und natürlich handgemachte Fritten auf den Teller!

Unser Tipp: Alle Burger gibt es auch vegetarisch mit Bratling aus weißen Bohnen, Kichererbsen, Roter Beete, Pilzen, Zwiebeln und Tempura. Und nach dem Burger-Verzehr den Apfel to go nicht vergessen!

Preise: 2,50 – 8,90 €

www.freddyschilling.de

Eigelstein 147, 50668 Köln


1. Entdeckung: Heimatsünde

Unser Mittagspausen-Guide startet mit einem kleinen Mittagstisch-Lokal im Kuniberts-Veedel: Heimatsünde. Alle Gerichte sind hier mit leichten, frischen, saisonalen und leckeren Zutaten aus der Region zubereitet. Auch im kleinen Lokal fühlt man sich gleich wohl: Im hellen, freundlichen Ambiente kann man in der Mittagspause durchatmen und abschalten. Alle Gerichte sind aber auch zum Mitnehmen und Auswärts-Genießen zu haben. Das überaus freundliche Personal versorgt einen mit liebevoll zubereiteten und angerichteten Köstlichkeiten von der täglich wechselnden Tageskarte oder Salattheke.

Wir entscheiden uns für Kartoffel-Blumenkohl-Püree mit Curry & Salat, Pasta mit gegrillter Zucchini, Mandeln & Parmesan und Lasagne á la Chef mit Rinderhack & Gemüse. Hmmm ... wir kommen gerne wieder!

Unser Tipp: Probiert auch mal eine leckere Suppe, Quiche oder Pasta mit Pesto!

Preise: 3,50 – 9,00 €

www.heimatsuende.de

Unter Kahlenhausen 27, 50668 Köln


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